Addicted to Aphorisms

by artmossfear

NeverEverEnding 2014/2015 (Englisch/German)

Englisch

You need to let the little things that would ordinarily bore you sudden thrill you.
(Andy Warhol)

Attention is vitality. It connects you with others. It makes you eager. Stay eager.”
(Susan Sontag)

German

Suchst du nach Vollkommenheit, blicke in den Spiegel. Findest du sie dort, darfst du sie auch anderswo erwarten.
(anonym)

Der Raum zwischen den Worten, ist wichtiger als die Worte selbst.
(Eckhart Tolle)

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Still Collecting Treasures 2013 (English/German)

ENGLISH

In order to see the birds it is necessary to be part of the silence.
(Robert Lynd)

It is in the wild places — in the damp clean air of an ancient forest, on a heaving ocean in unpredictable winds, on a snowy summit at the top of the world — that I enter my own personal cathedral and know where I fit in the vastness of creation. (Jim Whittaker)

GERMAN

Talent ist Glückssache. Das Wichtigste im Leben ist Mut.
(Woody Allen)

Die Musik wirkt wie die Sonne, die alle Blumen des Feldes mit ihrem Strahlen zum Leben erweckt.
(Khalil Gibran)

Mut steht am Anfang des Handelns, Glück am Ende.
(Demokrit)

Precious Quotes … 2012 (English/German)

ENGLISH

If you don’t build your own dream someone else will hire you to help build theirs. (Tony Gaskins Jr.)

Technique and ability alone do not get you to the top. It is the willpower that is the most important. This willpower you cannot buy with money or be given by others. It rises from your heart.
(Junko Tabei after becoming the first woman to climb Everest in 1975)

Let no one ever come to you without leaving better and happier.
(Mother Teresa)

GERMAN

Glaubst du, daß ich etwa eine Zauberin sei?
Nein, ich bin keine Zauberin. Gewiß, ein ganz klein wenig zu zaubern, zu
verführen, das verstehe ich schon. Jedes Mädchen versteht das.
(Auszug aus: Ein Tagebuch von Robert Walser; Jakob von Gunten, 1909)

Mich interessiert nicht, wie sich Menschen bewegen, sondern was sie bewegt.
(Pina Bausch)

Sich selbst bekriegen ist der schwerste Krieg.
Sich selbst besiegen ist der schönste Sieg.
(Anonymous)

Berliner Luft

Schöne Berlinerin. Du bist tags berufstätig und abends tanzbereit. (…) Mit der Geschwindigkeit, in der deine Stadt aus klobiger Kleinstadt sich ins Weltstädtische mausert, hast du Fleißige schöne Beine und die nötige Mischung von Zuverlässigkeit und Leichtsinn, von Verschwommenheit und Umriß, von Güte und Kühle erworben.
(Franz Hessel, Deutsche Vogue von 1922)

Modellpause. „Bei die Maler’s müßst Ihr erst lern versteh’n wat se sag’n. Woll’n se een nackt – dann sagen se: ‚Act‘, mal’n se die Brüste – dann sagen se: ‚Büste‘ – und woll’n se den Rücken wo er hübsch is – dann sagen se ‚Kiste‘.“
(Heinrich Zille, um 1925)

Berlin
Ich liebe dich bei Nebel und bei Nacht,
wenn deine Linien ineinander schwimmen, –
zumal bei Nacht, wenn deine Fenster glimmen
und Menschheit dein Gestein lebendig macht.
Was wüst am Tag, wird rätselvoll im Dunkel;
wie Seelenburgen stehn sie mystisch da,
die Häuserreihn, mit ihrem Lichtgefunkel;
und Einheit ahnt, wer sonst nur Vielheit sah.
Der letzte Glanz erlischt in blinden Scheiben;
in seine Schachteln liegt ein Spiel geräumt;
gebändigt ruht ein ungestümes Treiben,
und heilig wird, was so voll Schicksal träumt.
(Christian Morgenstern. 1871-1914)

Own Thoughts & Aphorisms

Der Bildhauer – Schöpfer seiner Selbst
„Jeder Mensch hat ohne künstliche Bildung etwas Rohes und bedarf in jeder Art von Vollkommenheit der Politur.“*

Der Prozess einer bildhauerischen Schöpfung – vom ersten intuitiven Hieb bis hin zum behutsamen bewussten Feinschliff – führt unmittelbar zur Vollendung einer Form, deren Wahrhaftigkeit in der Nuancierung ihrer Facetten liegt.

Anmutig, beobachtend, couragiert, demütig, enthusiastisch, fieberhaft, gefühlvoll, hoffnungsvoll, inbrünstig, jauchzend, kämpferisch, liebevoll, mutig, narzisstisch, observierend, prüfend, qualvoll, respektvoll, selbstkritisch, tapfer, unermüdlich, vergnügt, willensstark und zweifelnd, begibt sich der Bildhauer auf die Suche nach der wahren Form seiner Schöpfung; seiner Selbst.

Voller Hingabe, beginnt er zu hämmern, zu meißeln, zu schleifen, zu polieren – an mancher Stelle mit selbstverständlicher Leichtigkeit, an anderer Stelle mit bedachtsamer Skepsis. Wohlwissend, dass die ursprüngliche Materie von unterschiedlicher Natur entstammt und stets anderes Geschick und Intensität von ihm abverlangt. Variationsmöglichkeiten und Verwandlung werden zur Qual und zur Erlösung zugleich.

Das Ringen um die wahrhafte Kontur, stellt den Schöpfer seiner Selbst wiederholt vor die Frage, ob nicht der Verzicht auf ein Detail, von welchem er anfänglich meinte, es sei von konstitutiven Bestand, durchaus auch ein Gewinn für die Schöpfung seiner Selbst sein könne. Er schenkt den einzigartigen Einzelheiten seine konzentrierte Aufmerksamkeit, akzentuiert diese, um seiner Selbst Individualität zu verleihen.

Naht sich der Augenblick, in welchem der Schöpfer vermutet, er habe seiner Selbst gefunden, so zeigt ihm die Distanz – das von außen und von allen Seiten betrachten – inwieweit er noch Korrekturen zu tätigen hat.

Körperhaltung, Ausdruck, Mimik, Gestik und das vermeintlich gesprochene Wort vermögen sukzessiv nach außen hin das auszudrücken, was der Schöpfer seiner Selbst von innen heraus auszustrahlen wünscht. Die Vollkommenheit ist für ihn erlangt, wenn sich der Kern der Materie mit den Ecken und Kanten seiner Oberfläche versöhnt und seine Aura mit dem sichtbaren Volumen der Schöpfung harmonisiert.

Atmung haucht der körperlichen Erscheinung Leben ein. Bewegung ermöglicht den Ausdruck von Gefühlen. Laute verleihen dem Antlitz Stimme. Sprache erlaubt die Mitteilung von Bedürfnissen. Nur die Gedanken bleiben das Geheimnis seiner Selbst. Lediglich im geschrieben Wort toben sie über das Blatt Papier.

(*Baltasar Gracián: Hand-Orakel und Kunst der Weltklugheit, geschrieben 1653,
1832 übertragen von Arthur Schopenhauer, S. 15)

Fuchsiges Gedicht
Alt sahst du aus.
Unreif hast Du Dich benommen.
Unsicher gewirkt.
Die Augen leer.
Das Gesicht nichtsaussagend.
Die Bewegungen unehrlich.
Verkümmert.
Mitleidserregend.
Den Charme an der Garderobe abgelegt.
Den Elan im Kühlschrank gelagert.
Die Ausstrahlung in den Papierkorb geworfen.
Das Selbstbewusstsein zum Einkaufen geschickt.
Dirigiert von Deiner Umwelt.
Kontrolliert von einer Illusion.
Ein Wink. Bon Voyage!

Das Repertoire an Emotionen wurde uns gegeben,
um es grenzenlos zu spüren und zu erleben.
Nur wer fühlt, lebt!

Erkenntnisse sind schwer verdaulich, aber sie füttern den Charakter.

Begegnest Du einem Gleichgesinnten, den Du meinst zu lieben, weil er genauso verrückt tickt und verquert denkt wie Du, dann sollte es in einem Stadium stattfinden, in welchem beide sich dessen bewußt sind und damit umzugehen wissen.

Die Welt ist so voller Unfassbarkeiten, dass mir ganz schwindelig wird. Doch Schwindeleien verschwinden.

Nichts als Gespenster I
einseitige begegnung – geduldete sehnsucht – unerfüllte begierde – getäuschte wahrheit

Nichts als Gespenster II
trunkene geborgenheit – verlogene empathie – melancholische freude – einengende freiheit

Die Langeweile von Normalitäten stürzte mich in den Strudel von Absurditäten.

Lebe und erlebe Deine Jugend so, dass Du später Deinen Kindern was zu erzählen hast.

Es gibt keine dummen Fragen, aber es gibt Fragen, die man selber beantworten kann.

Du brauchst mich nicht. Ich brauche Dich nicht. Wir brauchen einander nicht.

Niemand ist perfekt. Aber man kann versuchen perfekt zu sein.

Manchmal ist man zum falschen Zeitpunkt im falschen Alter.

Let’s dive in some crazyness!

Sometimes distance hurts, but also helps.

Rakish Shortcuts 2011 (English/German)

ENGLISH

Dance is your pulse, your heartbeat, your breathing. It’s the rhythm of your life. It’s the expression in time and movement, in happiness, joy, sadness and envy.
(Jacques D’Amboise)

I am the master of my fate.
I am the captain of my soul.
(William Ernest Henley)

In three words I can sum up everything I’ve learned about life: ‚It goes on‘.
(Robert Frost)

Whatever happens in the world is real, what one thinks should have happened is projection. We suffer more from our fictitious illusion and expectations of reality.
(Jacques Fresco)

‚Do you like music?‘ – ‚Honey, I live music!‘
(Dance on Glas-Mix)

There’s some live you live and some you leave behind you.
(Anonymous)

If you can dream it, you can do it.
(Walt Disney)

The Three A’s of Awesome:
Attitude, Awareness & Authenticity.
(Neil Pasricha)

Doing the right things and doing things right.
(K.A., fischerAppelt)

Life is about not knowing, having to change, taking the moment and making the best of it, without knowing what’s going to happen next.
(Gilda Radner)

This story is about a little wave, bobbing along in the ocean, having a grand old time. He’s enjoying the wind and the fresh air – until he notices the other waves in front of him, crashing against the shore. ‚My God, this is terrible‘, the wave says. ‚Look what’s going to happen to me!‘ Then along comes another wave. It sees the first wave, looking grim, and it says to him, ‚why do you look so sad?‘
The first wave says: ‚You don’t understand! We’re all going to crash! All of us waves are going to be nothing! Isn’t it terrible?‘
The second wave says: ‚No, you don’t understand. You’re not a wave, you’re part of the ocean.‘
(Morrie’s Aphorisms)

GERMAN

Um eins mit einem geliebten Menschen werden zu können, muß jemand das Gefühl haben, vom anderen getrennt zu sein, um gleichzeitig sich mit ihm verbinden zu können.
(Manfred Cierpka)

Ein starker Gedanke teilt auch dem, der anderer Meinung ist, von seiner Kraft etwas mit.
(Marcel Proust)

Gib mir Gehör, und ich werde dir Stimme geben.
(Khalil Gibran)

Es ist unmöglich, zweimal in denselben Fluss zu springen. Auch wenn wir in dieselben Flüsse steigen, fließt immer anderes Wasser herbei.
(Heraklit)

Die Welt wird sich verändern, aber Ideen werden uns nie ausgehen.
(L.B.)

Die Demut des Herzens verlangt nicht, daß du dich demütigen, sondern daß du dich öffnen sollst. Das ist der Schlüssel des Austausches. Nur dann kannst du geben und empfangen.
(Antoine de Saint-Exupéry)

Die berühmten Umwege kenn ich, aber manchmal braucht es sie, um zu verstehen, dass der Anfang garnicht so schlecht war.
(Anonym)

Die Musik löst alle Rätsel des Daseins.
(Leo N. Tolstoi)

„Langweilst du dich?“
„Nein nein, aber ich denke daran…ich kann an nichts anderes denken!“
„Ich werde mit dir zum tanzen fahren.“
„Zum tanzen…sicher!?“
„Ja! Da musst du hin…unbedingt!
Das Herz eines Menschen ist wie ein Vogel der im Käfig eingesperrt ist! … Wenn du tanzt, dann singt dein Herz…und steigt zum Himmel!“
(Éric-Emmanuel Schmitt)

Ich würde nur an einen Gott glauben, der zu tanzen verstünde.
(Friedrich Nietzsche)

Wir müssen das, was wir denken, auch sagen. Wir müssen das, was wir sagen, auch tun. Wir müssen, das wir tun, auch sein.
(Alfred Herrhausen)

Enttäuschung ist das Ergebnis falscher Erwartungen.
(Andreas Tenzer)

Es geht nicht darum, was ihr sucht, es geht darum, was ihr findet.
(René Pollesch)

Anfangs wollt ich fast verzagen, und ich glaubt, ich trüg es nie;
Und ich hab es doch getragen – aber fragt mich nur nicht, wie?
(Heinrich Heine)

Mag man den Menschen für noch so egoistisch halten, es liegen doch offenbar gewisse Prinzipien in seiner Natur, die ihn dazu bestimmen, an dem Schicksal anderer Anteil zu nehmen, und die ihm selbst die Glückseligkeit dieser anderen zum Bedürfnis machen, obgleich er keinen anderen Vorteil daraus zieht als das Vergnügen, Zeuge davon zu sein.
(Adam Smith)

Weisheit ist nicht mitteilbar. Weisheit, welche ein Weiser mitzuteilen versucht, klingt immer wie Narrheit.
(Hermann Hesse)

Um sich miteinander zu verständigen, muß man nicht nur auf den Sprecher hören, sondern auf den Akt des Zuhörens selbst.
(Krishnamurti)

Film Quotes

ENGLISH

Mia: Why do I get this feeling you’re about to mess up my entire life?
Adam: A little mess never hurt anybody.
(Dialogue from ‚If I stay‘, R.J. Cutler, 2014)

We are no longer just the human being walking around in a regular world, you are a human animal, striding around on the surface of the planet that’s out in the middle of the galaxy. We as a culture are forgetting that we are actually natural organisms and that we have this very very deep connection and contact with nature, you can’t divorce civilization from nature – we totally depend on it. (James Balog in‘ Chasing Ice‘, Jeff Orlowski, 2012)

Distraction is an obstraction for the construction. (Stéphanie in ‚Science of Sleep‘, Michel Gondry, 2006)

If things were easy to find, they wouldn’t be worth finding. (Thomas Schell in ‚Extremely Loud & Incredibly Close‘ Stephen Daldry, 2011)

The core of mans‘ spirit comes from new experiences.
(Christopher McCandless in ‚Into The Wild‘, Sean Penn, 2007)

Writers are vampires. I’m waiting for the right girl to come along and make me a human being.
(Sam Shapiro in ‚The Private Lives of Pippa Lee‘, Rebecca Miller, 2009)

Marta: The women look so beautiful.
Kurt: I think they look ugly.
Brigitta: You just say that because you are scared of them.
Kurt: Silly, only grown-up men are scared of women.
(Dialogue from ‚The Sound of Music‘, Robert Wise, 1965)

Get us girls a couple of days and we got over everything.
(April Wheeler in ‚Revolutionary Road‘, Sam Mendes, 2008)

If you are my dream then I am yours.
(Alex David in ‚Reconstruction‘, Christoffer Boe, 2003)

Perfection is not just a result of total control, but also of the talent to let go.
(Thomas Leroy in ‚Black Swan‘, Darren Aronofsky, 2010)

Perhaps it is good to have a beautiful mind, but an even greater gift is to discover a beautiful heart.
(Nash in ‚A Beautiful Mind‘, Ron Howard, 2001)

We tend to do dumb shit when we’re fucked up.
(Mike Tyson in ‚Hangover‘, Todd Phillips, 2009)

What we have here is a dreamer. Someone completely out of touch with reality.
(Tim Weiner in ‚The Virgin Suicides‘, Sofia Coppola, 1999)

We’re all children. We all need approval.
(J.D. Bauby in ‚Le Scaphandre et le Papillon‘, Julian Schnabel, 2008)

People should be able to say how they feel – how they really feel – not some words that some strangers put in their mouths.
(Tom in ‚(500) Says of Summer‘, Marc Webb, 2009)

Your life is defined by its opportunities. Even the ones you miss.
(Benjamin Button in ‚The Curious Case of Benjamin Button‘, David Fincher, 2009)

This whole world’s wild at heart and weird on top.
(Lulu in ‚Wild at Heart‘, David Lynch, 1990)

Only unfulfilled love can be romantic.
(Juan Antonio in ‚Vicky Christina Barcelona‘, Woody Allen, 2008)

I think everyone has two birthdays. The day of his physical birth and the beginning of his conscious life.
(Lisa Berndl in ‚Letter from an Unknown Woman‘, Max Ophüls, 1948)

Wow, what a speech! Half Moses, half Mickey Mouse.
(Said in ‚La Haine‘, Mathieu Kassovitz, 1995)

If being crazy means living life as if it matters, then I don’t mind being completely insane.
(April in ‚Revolutionary Road‘, Sam Mendes, 2008)

Jeanne: Why you don’t want to know anything about me? Is it because you hate women? What have they ever done to you?
Paul: Well,… either they always pretend to know who I am or they pretend I don’t know who they are and that’s very boring.
(Dialogue from ‚Last Tango in Paris‘, Bernardo Bertolucci, 1972)

Chaos reigns.
(Fox in „Antichrist“, Lars von Trier, 2009)

Remember, damaged people are dangerous. They know they can survive.
(Anna Barton in ‚Damage‘, Louis Malle, 1992)

Lester: You are a complicated woman, aren’t you?
Kathy: I am not. I am just really good in complicating things.
(Dialogue from ‚House of Sand and Fog‘, Vadim Perelma, 2003)

Stéphanie: Why me?
Stéphane: Because everyone else is boring. And you are different.
(Dialogue from ‚Science of Sleep‘, Michel Gondry, 2006)

There are songs that make us want to dance, songs that make us want to sing along, but the best songs bring you back to the moment you first heard them and once again break your heart.
(in ‚Gossip Girl‘)

Life isn’t like in the movies. Life… is much harder. (…) Out of the fire of love comes ashes. Even the greatest love eventually fizzles out.
(Alfredo in ‚Cinema Paradiso‘, Giuseppe Tornatore, 1988)

GERMAN

Es ist nicht ungewöhnlich. Viele Leute leben so. Sie reisen und sehen sich die Welt an, und dann kommen sie zurück und arbeiten, und wenn sie genug Geld verdient haben, fahren sie wieder los, woanders hin.
(aus ‚Nichts als Gespenster‘, Martin Gypkens, 2006)

Weißt Du was ich manchmal denke? Es müsste immer Musik da sein, bei allem, was du machst. Und wenn’s so richtig scheisse ist, ist wenigstens noch die Musik da. Und an der Stelle, wo’s am allerschönsten ist, da müsste die Platte springen und du hörst immer nur diesen einen Moment.
(Floyd in ‚Absolute Giganten‘, Sebastian Schipper, 1999)

Wenn man ein Risiko eingeht, kann man verlieren. Wenn man kein Risiko eingeht, verliert man immer.
(Hélène in ‚Joueuse‘, Caroline Bottaro, 2009)

Augen ohne Gehirn? Das Gehirn muss vergessen können, um zu sehen. Mein Gehirn hinkte hinterher. Meine Augen fühlten es. Schon beginne ich zu sehen.
(Max Cohen in „Pi“, Darren Aronofsky, 1998)

Die Liebe ist langmütig, die Liebe ist gütig, die Liebe ist nicht eifersüchtig. Sie prahlt nicht, überhebt sich nicht, sie handelt nicht unschicklich, sucht nicht das Ihre, kennt keine Erbitterung, trägt das Böse nicht nach. Am Unrecht hat sie kein Gefallen, freut sich aber an der Wahrheit. Alles erträgt sie, alles glaubt sie, alles erhofft sie, alles erduldet sie.
(Hohelied der Liebe, Kor 1/Kpt 13, zitiert von Yoko in „Love Exposure“, Shion Sono, 2008)